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Das ist die einmalige Chance


Die Tour ist noch weit weg. Aber ein großes Problem habe ich heute schon. Vassili, mein hoch geschätzter Freund und Patenonkel meines zweiten Sohnes Anastasi, droht abzuspringen. Nicht weil er keine Lust auf dieses wunderbare Ereignis hat. Schließlich haben wir beide gemeinsam diese Idee, in unser Heimatland zu radeln, ins Leben gerufen. Der Hauptgrund sind seine beruflichen Verpflichtungen, die ihm wenig Freiraum für solch „nebensächlichen“ Events lassen.

Da ich ihn gut kenne und weiß wie er beruflich eingespannt  ist, versuche ich ihm klar zu machen, dass so eine Tour den Kopf freisetzt und mit jedem beruflichen Erfolgstreppchen locker mithalten kann. Ich bin mir sogar sicher, dass so eine Tour einem viel mehr zurück gibt.

Natürlich geht mir auch durch den Kopf die Tour alleine zu fahren. Allerdings rät jedes Buch zur Alpenüberquerung ausdrücklich davon ab. Was machen wenn etwas passiert? Reicht die eigene Motivation aus? Wer macht mal ein schönes Bild auf dem Gipfel eines Berges? Da findet man nicht so schnell jemanden, der einem zur Seite steht. Egal in welcher Situation.

Um die Wahrheit zu sagen, habe ich aber noch Hoffnung. Die Entscheidung kann ich ihm leider nicht abnehmen. Das muss er schon selber machen… Für alle Leser und Freunde habe ich bei diesem Artikel weiter unten, die Kommentarfunktion offen gelassen. Vielleicht schafft ihr es, mit ein paar motivierenden Kommentaren, ihn zu überzeugen.

Auf geht´s Vassili. Das ist eine einmalige Chance.

Vassili hier beim Zieleinlauf des Marathons in Frankfurt 2007
Zieleinlauf beim Marathon in Athen

 

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